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Die Grüngürtel-Querung

(ein Vorschlag der Anwohner-Initiative Colonia ELF)

Colonia ELF Allerheiligenkirche News


Die Empfehlung der Verkehrsplaner:

Namhafte Verkehrsplaner, wie Dipl. Ing. Stefan Besier (Leipzig), Dipl. Ing. Willi Hüsler (Zürich), Prof. Dr. Heiner Monheim (Bonn), Prof. Hartmut Topp (Kaiserslautern) und Dipl. Ing. Jens Wittrock (Bremen) kamen bereits in einem Workshop am 07.09.2016 zu dem Ergebnis, dass für die Nord-Süd Stadtbahn eine plangleiche Querung des Verteilers anzustreben sei: Eine solche Option ist der Verzicht auf eine Unterfahrung oder Überbrückung des Verteilerkreises und des Rings im Übergang von der 3. zur 4. Baustufe. Die Stadtbahn könne plangleich integriert werden, ohne Leistungsverluste für den KFZ-Verkehr und die Stadtbahn. Das würde erhebliche Kosten (und Eingriffe) sparen und eine schnelle Realisierungschance des 4. Bauabschnitts deutlich vergrößern.


Der Vorschlag:

Grafik Grüngürtel-QuerungMit einer teuren (das Bahnprojekt ggf. gefährdenden) Tunnel- oder Hochbahn würden die Verkehrsstaus am Verteilerkreis Köln-Süd zwar nicht zunehmen, aber auch nicht verhindert.
Prüfung zugesagt Eine kostengünstige Änderung der Straßenführung – unter Nutzung der bereits vorhandenen Infrastruktur – würde dagegen den Verkehr ertüchtigen, die Staus künftig vermeiden und eine ebenerdige Querung der Bahn, zum Teil auf den heute stadtauswärts führenden Autobahnspuren, ermöglichen! Die Fahrspuren der historischen "ersten Autobahn Deutschlands, Köln-Bonn 1932" würden auf einem Teilstück reaktiviert und erhielten endlich eine sichtbare Würdigung. Die Stadt Köln hatte bereits am 02.12.2013 eine Prüfung zugesagt, doch die steht noch aus!


(Dank an den Grafiker, der die Skizzen der Anwohner in eine ansprechendere Form gebracht hat.)

Der Vorschlag der Anwohner-Initiative Colonia ELF aus dem Jahr 2011 (siehe unten) wurde mit Vertretern der Dorfgemeinschaft Rondorf-Hochkirchen-Höningen, der Interessengemeinschaft Marienburg, des Bürgervereins Bayenthal-Marienburg und der Argeitsgruppe Wohnungsfürsorge Heidekaul diskutiert.

Eine mögliche gemeinsame Lösung berücksichtigt folgende Schwerpunkte:
Kein Bahntunnel und keine Hochbahn für die Verteilerquerung mit Rampenbauwerk auf der Bonner Straße (Forderungen der Anwohner).
Die Hauptverkehrsströme aus der Bonner Straße und die Verbindung A555 – Rheinufer müssen ertüchtigt werden und dürfen von der Stadtbahn nicht beeinträchtigt werden. Bis zu einer evtl. später erforderlichen Straßenunterführung unter der Bonner Straße hindurch, soll daher der Hauptverkehrsstrom, vom Rheinufer kommend, über eine Kreuzung direkt zur Autobahn A555 fließen.
Die Brücken des Stadtbahn-Bahndamms sollten aus Kostengründen möglichst kurz sein und nicht in einer Schienenkurve liegen.
Die vier Ampelanlagen im Verteilerkreis sind zu minimieren und zu reduzieren, und zwar möglichst auf eine Hauptampel, die signaltechnisch den Vorrang der Stadtbahn steuert.
Die Staus am Verteilerkreis sind nachhaltig zu vermeiden.
Einbinden eines beleuchteten Radweges, der keine Verteilerverkehre quert.
Anbinden Rondorfs an die Autobahnen A4 und A555, ohne den Verteilerverkehr zu belasten.
Frühzeitige Berücksichtigung einer weiteren Ertüchtigungsoption (Unterführung unter der Bonner Straße) zur Vermeidung von Fehlplanungen.

Erläuterungen:

Erläuterungen Ursprungstrasse Varianten Stadt Köln Vorfluter Tunnelverbot Fakten-Check


Der Workshop vom 13.09.2018

Ein Beitrag zum ECHY 2018-Projekt: Das Kölner Grünsystem – ein zukunftsweisendes Erbe

Grüngürtel-Querung Verteilerkreis ohne Staus



Der Lösungsvorschlag von 2011 (Update 2012):

Der Vorschlag zur Grüngürtel-Querung der Nord-Süd Stadtbahn basiert auf dem 3-Phasen-Modell der Anwohner-Initiative Colonia ELF von 2011 und dem Update von 2012, in dem – nach Gesprächen mit der Stadt Köln – vor allem wasser- und denkmalschutzrechtliche Bedenken ausgeräumt wurden.

3-Phasen-Modell Wasserschutz Denkmalschutz Denkmäler

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