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Flatterband-Aktion Inhalt:

Weiße Flatterbänder mahnen!

Nächste Aktion am 02.12.2017. Treffpunkt am HIT-Markt, Bonner Str. 506 / Reiterstaffelplatz 1, 50968 Köln.

Geld wie HeuFast zwei Jahre trugen die Bäume entlang der Bonner Straße weiße Flatterbänder. Ein stiller Protest gegen die Fällungen, aber auch für den Schutz der Anwohner vor Verkehrslärm und der Hitze im Sommer, wegen der zunehmenden tropischen Nächte aufgrund des Klimawandels.

Die Stadt Köln ignoriert die Vorschläge und Alternativplanungen ihrer Bürgerinnen und Bürger und bezeichnet die Veranstaltungen, in denen sie ihre eigenen Planungen vorstellt, als Bürgerbeteiligung. In Spaziergängen vor Ort oder einem Workshop durften sich Bürgerinnen und Bürger nur zu Detailfragen äußern. Umgesetzt wurde dann nur, was der Stadt gefällt.

Apropos „gefällt“. Die mehr als 300 Bäume entlang der Bonner Straße hat die Stadt fällen lassen, obwohl ein Großteil davon hätte gerettet werden können – wäre es denn gewollt gewesen!

Es ist deutlich lauter geworden entlang der Bonner Straße!

Am 27.10.2017 nahm ein einzelner Bürger einige der achtlos weggeworfenen Flatterbänder in die Hand und stellte sich gegenüber der Marienburger Straße auf einen der abgesägten Baumstümpfe.

Flatterband am MenschenEinen Tag später standen Bürgerinnen und Bürger entlang der Bonner Straße vom Gürtel bis zum Verteilerkreis und hielten weiße Flatterbänder in der Hand. Sie wollen es immer samstags zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr wiederholen. Es wirkt aber auch, wenn sich jemand einfach mal alleine für ein oder zwei Stunden (länger ist wegen der schlechten Luft nicht zu empfehlen) dort postiert. Für jeden einzelnen ist es schon fast wie Meditation, auf den Wurzeln zu stehen, die einst einen mächtigen Baum getragen haben.

Wer keine Zeit hat, trägt ein kleines weißes Flatterband an der Jacke oder am Mantel auf dem Weg zur Arbeit, an der Haltestelle, im Bus, in der Bahn, beim Einkaufen, beim Spazierengehen ...

Allen Nörglern und der Gleichgütigkeit zum Trotz: Es ist nie zu spät, man kann immer etwas machen und die Verantwortlichen der Stadt müssen endlich im Sinne der Kölnerinnen und Kölner handeln!

Deshalb protestieren wir samstags zusammen oder auch jederzeit einzeln:

für unser Recht auf saubere Luft,
für einen wirksamen Schutz aller Grünflächen und Bäume in Köln,
für weniger Verkehrslärm,
für bürgerfreundliche Entscheidungen im Stadtrat und
für einen deutlich verantwortungsvolleren Umgang mit unseren Steuergeldern.

Postkarte
Grafik: Lukas Holter



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Foto: A. Wulf
Veröffentlicht auf OpenPR.

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Foto: Thomas Kahlix


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