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Luftmessung
Bürgerinnen und Bürger fordern ihr Recht!

Die Bürgerinnen und Bürger interessieren sich für die Belastung der Luft, in der sie leben. In ganz Köln messen sie jetzt selbst.

Weitere Informationen können Sie den Links auf der rechten Seite entnehmen.

Ein Beispiel aus dem Kölner Süden: Im Stadtbezirk Rodenkirchen gab es einen Antrag im Bürgerhaushalt 2017, die Luftbelastung an der Bonner Straße messen zu lassen. Nachdem sich anfangs mehr ablehnende als befürwortende Stimmen fanden, fragten die Anwohner nach. Im Ergebnis gab es schließlich 132 Befürworter und 33 Ablehner. Die Frage bleibt, wer ein Interesse hat, den Bürgerinnen und Bürgern die Luftdaten vorzuenthalten.

Der Antrag war im Bürgerhaushalt 2017 "das Leuchtturmprojekt" des Stadtbezirks Rodenkirchen. Am 04.12.2017 lehnte die Bezirksvertretung Rodenkirchen dennoch eine Messstation ab. Damit gerieten die gewählten Volksvertreter allerdings unter Verdacht, sie könnten gegen die Luftmessungen sein und wollten den Anwohnern die Daten über ihre Atemluft vorenthalten. Am 22.01.2018 reagierte die Bezirksvertretung daher mit einem Unterstützungsbeschluss, zumindest für die Einmündung Brühler Straße / Bonner Straße Luftmessungen durchzuführen.

Inzwischen haben die Bürgerinnen und Bürger das Heft in die Hand genommen und bauen sich selbst ein zuverlässiges Messsystem für Feinstaub und Stickstoffdioxid entlang der Bonner Straße auf.

Neben Sensoren für Stickstoffdioxid (NO2) werden auch zehn Feinstaubsensoren vom Typ SDS011, mit Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessern DHT22 an der CPU / WLAN NodeMCU ESP8266 eingesetzt.
TestbetriebLetztere wurden bereits überprüft, um technische Abweichungen aus der Produktion zu vermeiden.



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