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Neben dem Kölner Zoo liegt die Flora, der städtische botanische Garten. Mit ihren über 10.000 teils exotischen Pflanzenarten und ihren hübsch gestalteten Parkanlagen lädt die Flora als grüne Oase im Großstadtgewirr zum Flanieren und Entspannen ein. Seit 2008 beherbergt der Park zudem die erste Palmenallee Deutschlands.

Nachdem der alte botanische Garten im Rahmen des Baus des Hauptbahnhofs Mitte des 19. Jahrhunderts weichen musste, setzten sich einige Kölner Unternehmer das Ziel, einen neuen Garten etwas außerhalb der damaligen Stadtgrenze zu schaffen. Das zwischen den seinerzeit noch selbstständigen Dörfern Riehl und Nippes gelegene Gelände wurde vom preußischen Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné ausgestaltet und 1864 eröffnet, betrieben wurde die Flora von einer eigenen Aktiengesllschaft. 1920 wurde die Flora mit dem städtischen botanischen Garten vereinigt, seitdem ist für beide der Eintritt frei.

Exotische Pflanzen und hübsche Schaugewächshäuser

Wie auch der botanische Garten in Bonn bietet die Kölner Flora ein reichhaltiges Angebot an teils exotischen Pflanzen, kleinen Teichen und verwinkelten Gärten. Sogar einen Wasserfall gibt es. Baumriesen wie ein amerikanischer Mammutbaum stehen gleich neben einheimischen, europäischen und asiatischen Gewächsen, womit der Park auch für Vögel und Eichhörnchen paradiesische Bedingungen bietet. Infotafeln klären den Besucher über die verschiedenen Pflanzenarten auf.

Besonders faszinierend sind – neben der 2008 angelegten ersten Palmenallee Deutschlands – die Rosengärten und die vier miteinander verbundenen Schaugewächshäuser. Letztere beheimaten auf kleiner Fläche rund 5.000 Pflanzenarten – tropische Nutzpflanzen, Urwaldpflanzen sowie Pflanzen aus Wüstengebieten und den Subtropen. Wer Palmen und Kakteen oder einfach das schwülwarme Klima der Tropen schätzt, ist hier richtig.

Doch die Flora bietet auch ausreichend Platz zum Flanieren und Entspannen. Zahlreiche sonnige Parkbänke laden zum Verweilen, was viele Kölner nutzen, um zum Beispiel ein gutes Buch zu lesen oder einfach die Sonne zu genießen.

Text: www.koeln.de © 2014.

 


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